Die Internetdisziplin Suchmaschinenoptimierung – kurz für SEO - und das Affiliate Marketing sind eng mit einander verbunden. Mit regelmäßigen SEO Aktivitäten lässt sich langfristig eine gute Sichtbarkeit im Internet erzeugen. Viele Publisher bzw. Affiliates, nutzen diese Wirkung, um auf den vorderen SERP’s, das sind die Ergebnisseiten der Suchmaschinen, zu erscheinen. Der folgende Beitrag soll beide Bereiche kurz umreißen und die Verbindung miteinander aufzeigen.

Weit nach vorne im Affiliate Marketing
Wie die Begriffe schon erahnen lassen, handelt es sich zum einen um die Dinge die auf einer Webseite passiert und zum anderen um den Blick von Außen auf die entsprechende Webseite. Beide Gebiete können parallel oder zeitversetzt durchgeführt werden – im Idealfall allerdings nacheinander. Das heißt aber nicht, dass nie Nachbesserungsarbeiten auftreten. Wie bei allen sensiblen Technologien, werden ein Nachjustieren und ein Optimieren erforderlich sein.
In der Onpage Optimierung stehen die technischen Barrieren im ausgelieferten Code im Vordergrund uns werden beseitigt. Das Ziel ist, einer Suchmaschine eine Webseite zu liefern, die komplett ohne Barrieren indexiert werden kann. Die dort hinterlegten Inhalte müssen in einem bestimmten Format und in einer definierten Struktur vorliegen. Als Beispiele sind zu nennen: Meta-Angaben, das Vorhanden sein von Überschriften (H1, H2, H3), valider HTML-Code und das gesunde Verhältnis von lesbaren Text und programmierten Code nennen. Lesbare Texte müssen eine gewisse Länge besitzen und die relevanten Suchbegriffe beinhalten. Die Einzigartigkeit und Qualität der Texte nimmt als SEO Kriterium in der Onpage Optimierung immer mehr zu.
Bei der Offpage Optimierung hingegen, werden die eingehenden Links zu einer Webseite betrachtet. Die beste Voraussetzung ist übrigens eine Onpage optimierte Webseite. Die Anzahl und die Qualität dieser Links oder Verbindungen sind ausschlaggebend – fast wie realen Leben. Wer viele Empfehlungslinks bekommt, hat etwas zu bieten. Sei es spannender oder einzigartiger formulierter Inhalt – auf jeden Fall interessant für den Nutzer. Dieses Grundprinzip macht sich z.B. Google zu nutze und lässt diese Zahl in den seinen Algorithmus einfließen.
Schon ganze 15 Jahre ist es her, als das Onlineversandhaus Amazon seinen Mitgliedern einen ganz bestimmten Deal anbot: wer er schafft, Neukunden zu werben, soll dafür eine Provision erhalten. So ganz neu war diese Idee damals zwar nicht, denn genau so funktioniert der stationäre Einzelhandel schon seit Jahrzehnten. Doch revolutionär war dabei die Komponente „Internet“. Amazon stellte Werbebanner zur Verfügung, die von den freiwilligen Vertriebsmitarbeitern auf ihre eigene Webseite eingebunden wurden. Der Webmaster verdiente somit an dem Neukunden mit – prozentual gemessen am Wert des Warenkorbs natürlich.
Heutzutage nutzen viele – private und kommerzielle - Publisher Webseiten oder Internetportale als Vermittlungsplattform. Denn es gilt im Affiliate-Marketing immer noch, nur wer erfolgreich vermittelt, erhält eine Provision. Beliebte Modelle sind daher PPL – Per per Lead – und PPS – Pay per Sale. Um die relevanten Nutzer auf die eigene Seite zu bekommen, bedienen sich viele Webseitenbetreiber der Macht des SEO und die passende SEO Software. Doch um sich damit gut zu positionieren, muss die Internetpräsenz eine gewisse Relevanz aufweisen können. Eine gängige Methode ist das Optimieren von Haupt- und Unterseiten auf verschiedene Keywords. Dabei wird die schon beschriebene Onpage- und Offpage-Optimierung im ersten Abschnitt angewendet. So dauerte es nicht lange und die Affiliate-Webseiten wurden immer mehr. Populär sind Vergleichsportale mit allen Anbietern einer Branche oder Produktgruppe. Bekannte Themen sind beispielsweise Onlinekredite, DSL-Anschlüsse, Versicherungen, Schuhe, Bücher oder Reisen.
Weitere Infos und gibt es unter der Homepage von www.j5media.de zum Nachlesen.
Foto: olly (Fotolia.com)